Arbeit4.0

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Wer schreibt dieses Blog?

Beim Dehner-Verdi-Infoblog arbeiten Gewerkschaftsmitglieder und KollegInnen aus unterschiedlichen Bereichen und Märkten mit. Mit unseren Beiträgen wollen wir für mehr Information im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zum Austausch geben.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Frohes Neues Jahr

Liebe Blogger, Leser, Schreiber und Sympathisanten,
das Jahr 2010 neigt sich dem Ende zu und wir blicken zurück auf viel Kampf, Unverständnis und viele Dinge die zum Himmel stinken.
Wir vom Blogteam wünschen euch allen ein schönes, frohes und vorallem gesundes Neues Jahr.
Wie sich das Jahr 2011 für alle entwickeln wird, steht in den Sternen und ist in erster Linie auch sehr stark von der Vernunft und vom Handeln der Dehner Geschäftsleitung abhängig.
Ein guter Vorsatz für das neue Jahr wäre zumindest die Tarifbindung wieder einzugehen und Solidarischer mit seinen Mitarbeitern umzugehen.

Euer Blogteam

Dienstag, 28. Dezember 2010

Ein gutes neues Jahr Ihr lieben Dehner Geschäftsführer

Sehr geehrte Dehner Geschäftsführer

wir möchten Ihnen zum Ende diesen Jahres herzlichst Gratulieren.
Sie fragen sich für was?

Herzlichen Glückwunsch das Sie auch wieder in diesem Jahr auf Kosten und zu Lasten der Dehner Beschäftigten satte Gewinne einfahren werden.

Der diesjährige Gewinn bedeutet für Sie drei Herren satte Prämien bzw. Tantiemen zu ihrem mit Sicherheit bescheidenen Jahressalär. Auch wenn es Ihnen schwer fällt für den kleinen Dehnermann an der Front zu denken, erlauben wir uns doch eine Frage zu Ihren Gewinnen.

Haben Sie überhaupt einen Funken normales menschliches Empfinden dafür auf welchen Entbehrungen Ihre Gewinne gründen?

Man hat den Eindruck sie wissen es nicht. Wenn Sie es wissen würden wäre es umso schwerer zu verstehen warum Sie den Umgang ihrer Führungskräfte mit den Dehner Beschäftigten anordnen und somit für Gut heißen. Ihre Gewinne sind nicht nur zum Großteil vorenthaltene Löhne, nein Sie sind auch auf Kosten der Gesundheit unzähliger Kolleginnen und Kollegen entstanden. Man will hier jetzt gar nicht die psychischen Belastungen, die Ihre Art des Führungsstils anrichteten, groß erwähnen.

Zum Dank dafür wenn man Aufgrund der Arbeit mit körperlich Beschwerden zu kämpfen hat (als ob die Markt -und Regionsleiter nicht schon reichen), werden dann genau auf diese Beschäftigte die mit ihrem ganzen körperlichen Einsatz für Ihre Prämie arbeiteten jagt gemacht. Dafür sollten Sie sich schämen.

Es scheint so als sei Ihrer Gier kein Ende gesetzt. Die Dehner Beschäftigten können nur hoffen das Sie für 2011 einen Kurswechsel vollziehen. Und endlich anerkennen das das Personal die Basis für Ihren Wohlstand und Reichtum ist.

Aber wir wollen nicht hoffen. Deshalb haben wir unsere Betriebsräte. Genau diese Kolleginnen und Kollegen die von Ihnen als Dehner Geschäftsführer wie Dreck behandelt werden geben den Beschäftigten die Menschlichkeit die Sie nicht wollen.


Herzlichen Glückwunsch für ein weiteres Jahr Ihrer Unmenschlichkeit zum Wohle des Kapitals.


Ein kämperisches neues Jahr können wir Ihnen jetzt schon wünschen






Skrupellos und Kaltschnäuzig

Folgender Fall ist vor Skrupellosigkeit nicht mehr zu toppen. Wenn ja, bitte unten in die Kommentare hacken!

Jeder hat bestimmt schon einmal miterlebt das ein Marktleiter einem nicht so ganz wohlgesonnen ist. Der eine steckt es weg, der andere nicht. Die, die es nicht wegstecken machen sich Gedanken über Gedanken, rutschen immer weiter in ein psychisches Loch und haben irgendwann Angst vor ihrem Vorgesetzten. Das dieser dann auch noch mit diesen Ängsten spielt und den Betroffenen weiter unter Druck setzt bis dieser es psychisch nicht mehr aushält und krank wird, ist wohl Kaltschnäuzig genug.
Das die Dreistigkeit aber soweit geht, das sich dieser Vorgesetzte dann auch noch zu Kaffee und Kuchen zu dieser Betroffenen Person selbst einlädt, Augenscheinlich nach dem Gesundheitszustand fragt und mir nichts, dir nichts eine Aufhebungskündigung mit einer lächerlichen Abfindung für über 10 Jahre Betriebszugehörigkeit plötzlich in der Hand hält, zeigt doch wohl mehr als deutlich das es an Skrupellosigkeit nicht mehr fehlt.

Freitag, 24. Dezember 2010

Was haben die Gewerkschaften je für uns getan?

Frohe Weihnachten

Das Team rund um den Blog wünscht allen ein Frohes, gesegnetes und vorallem gesundes Weihnachtsfest im Kreise der Familien, Lieben und Liebgewonnenen.

Euer Blog-Team

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Blog Regeln

Liebe Besucher und Blogger dieser Seite. Dieser Blog soll zum kritischen Meinungs -und Erfahrungsaustausch dienen. Wir finden es gut das in diesem Blog offensichtlich auch Dehner Führungskräfte und Beschäftigte bloggen, die noch der Auffassung sind das bei Dehner alles in Ordnung sei. Aber nur weil man hier Dinge ließt die diesen Personen nicht gefallen oder die ihnen den Spiegel vor Augen hält, ist das kein Grund ausfallend und verletzend zu werden.

Was wir aber auf keinem Fall zulassen werden, sind Beschimpfungen jeglicher Art gegen andere Blogger. Wer mit Worten nicht argumentieren kann oder will und dann in die unterste Schublade greifen muss ist hier falsch. Hier in diesem Blog müssen Respekt und Meinungsfreiheit anerkannt werden.
Wir werden daher jeden Kommentar der andere auf Grund ihrer Meinung verunglimpft oder beschimpft prüfen und gegebenfalls löschen.

Weiterhin viel Spaß beim lesen und bloggen wünscht

die ver.di-Redaktion

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Schön! Färber!

Respekt geht anders!

Kommen Sie doch mal bitte ins Büro...

Üble und fiese Machenschaften im Hause Dehner gehören ja leider schon zum täglich Brot. Nur das es in puncto "Qualitätsoffensive" keine Tabu´s mehr gibt zeigt folgender Fall!

Frau XY kommen Sie doch mal bitte ins Büro! Frau XY kommt der bitte nach und begleitet den Marktleiter brav in sein Büro. "Sie müssten mir da was unterschreiben, und können danach Heim gehen wenn Sie möchten" heißt es da. Gesagt, getan. Frau XY unterschreibt und geht an diesem Tage nach Hause.
Am nächsten Tag kommt Frau XY ganz brav wieder zur Arbeit, zieht sich um und betritt das Büro wie jeden Tag um sich in der Anwesenheitsliste einzutragen. Just in diesem Moment hallt eine Stimme aus dem Kassenraum und fragt besagte Kollegin was sie denn hier mache?

Die Aufklärung dieser bizarren und abstrakten Geschichte ist leider recht einfach:

Frau XY hat einen Aufhebungsvertrag unterschrieben und wurde von ihrem Marktleiter mit sofortiger Wirkung von der Arbeit freigestellt!
Frau XY wurde NICHT darüber aufgeklärt das sie ihre eigene Kündigung unterschreibt und in dem Glauben gelassen, dass es sich nur um eine Formalie handelt.

Frau XY war für die Firma Dehner im Zuge der Qualitätsoffensive nicht tragbar.
Die Kollegin hat nämlich Bulimie und befand sich zu diesem Zeitpunkt in Ärztlicher und Psychologischer Behandlung!

Mindestlohn und Tarifbindung! Wann bekennt sich Dehner wieder zum Tarifvertrag?

Die Forderung nach Tarifbindung ist bei der Firma Dehner hat dieses Jahr viele Beschäftigte bewegt. Ohne Tarifvertrag und mit der einführung der neuen Arbeitsverträge hat die Dehner Geschäftsführung bei vielen Beschäftigten große Verunsicherung ausgelöst.

Dank den ver.di Betriebsräten und der Gewerkschaft ver.di wurden die Arbeitsbedingungen nicht so massiv verschlechtert wie es die Dehner Führung ursprünglich vor hatte. Die Zustimmung der Forderung "Tarifverträge auch bei Dehner" war bei Kollegen, Kunden und vielen anderen war groß.

In der Süddeutsche Zeitung vom 22.12.2010 ist ein interesanter Artikel zum Thema Tarifbindung und Mindestlohn zu lesen.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lidl-zehn-euro-kampagne-auf-schmusekurs-mit-der-gewerkschaft-1.1039039

Dies muss alle Dehner Beschäftgte motivieren sich weiterhin für Tarifbindung stark zu machen, und den Kampf erst beenden wenn das Ziel TARIFBINDUNG DEI DEHNER erreicht ist.

In diesem Sinne wünschen wir ein geruhsames und besinnliches Fest.
Sammelt Kräfte für ein kämpferisches Jahr 2011

Dienstag, 21. Dezember 2010

Betriebsratswahlen bei Dehner

Wie laufen Betriebsratswahlen bei Dehner ab?
hierzu eine kleine Schilderung wie es bei uns ablief und wie es heute noch passiert

1.Ein paar couragierte Kollegen schließen sich zusammen und fassen den Beschluß, einen BR zu wählen.
2.Nach einem geheimen Treffen mehrer Kollegen mit ver.di beschließen mindestens 3 Kollegen sich als                      
   Wahlvorstand aufstellen zu lassen.( wichtig, auf gar keinen Fall jetzt zurückziehen)
3. Der Gesamtbetriebsratsausschuß setzt den Wahlvorstand ein
4. Der Wahlvorstand informiert die Filial-und Geschäftsleitung ( welche dies mit großer Freude zur Kenntniss      
    nimmt.)
5.Filialleitung schließt sich ins Büro ein und kommt ins grübeln.
6.Regionsleitung kommt und verspricht, daß sie es einem nie vergessen werden, wenn man dies verhindert
   ( so sind sie halt, unsere Führungskräfte, immer zu Scherzen aufgelegt
7.Wahlausschreiben hängt und es tragen sich auch Kollegen ein, die gegen die BR-Wahl sind
8.Der Wahlkampf beginnt
9.Auszählung der Wahl, Filialleitung ist entsetzt und zieht sich für mehrere Stunden ins Büro zurück
10.Filialleitung und Regionsleitung gratulieren zur Wahl und meinen, man könnte dies zu einer vorbildlichen Zu-
     sammenarbeit nutzen ( nachdem während der Wahl aller möglicher Unsinn verzapft wurde)
11. Der BR-Voritzende wird mit Samthandschuhen angefaßt
12.Kollegen, die sich als BR-Gegner aufstellen ließen schwenken um und arbeiten mit dem BR, da sie ge-
     merkt haben, was der BR alles verändern kann und daß sie nur ausgenutzt wurden.
     Bis auf einen,aber es gibt halt immer einen, der es nicht kapiert.

Dies soll eine Aufmunterung für alle sein , die sich noch nicht trauen.Es gibt immer einen , der noch mehr Angst bei einer BR-Wahl hat, und das ist euer Filialleiter.

Beihilfe zum Krankengeld

Liebe Kollegen und Kolleginnen,
was von allen Filialleitern und Führungskräften verschwiegen wird, sei es aus Unwissenheit oder zwecks zusätzlichen Kosten!!

Es gibt laut Tarifvertrag eine Beihilfe bei längerer Krankheit


nach 5 Jahren Betriebszugehörigkeit  bis zu 1 Monat
nach 8 Jahren Betriebszugehörigkeit  bis zu 3 Monaten
nach 10 Jahren dto                           bis zu 5 Monaten

eine Beihilfe in Höhe des Unterschieds  zwischen den Barleistungen der Sozialversicherung und des jeweiligen Nettoentgelts.
Einfach Brief mit der Geltendmachung schreiben und zur Personalverwaltung schicken.Geht nur 1 mal im Jahr

Freitag, 17. Dezember 2010

Qualitätsoffensive bei Dehner, Menschenwürdig ?

Was stellt man sich darunter vor?
kurz und bündig:
PERSONALKOSTEN SPAREN
Es wird versucht, ALLE Mitarbeiter rauszuschmeißen, die nicht den Vorstellungen der Geschäftsleitung entsprechen, oder eine gewisse Angriffsfläche bieten ( z.b. psychische Schwäche, private Probleme, schlechte Leistung, u.s.w)
Beispiel:
Markt Augsburg-Lechhausen(AI):
Einem ehemaligen Kollegen wurde von der Marktleitung erklärt, dass er nicht mehr gebraucht wird und auch nicht mehr erwünscht ist.
Das war etwa im April.
Darauf hin wird ihm ein Aufhebungvertrag zum unterschreiben vorgelegt.
Das besondere Frechheit an dem Aufhebungvertrag ist der Inhalt :
Der Kollege soll noch die gesamte Saison arbeiten bis ca. Juni und unterschreiben, dass sein Arbeitsvertrag mit der Fa. Dehner beendet ist.
Der ehemalige Kollege unterschrieb den Aufhebungvertrag.
Fakt:
  • Ab Ende des Vertrages keine Arbeit und kein Geld.
  • Sperre des Arbeitslosengeldes, da der Kollege nicht ordentlich von seitens des Arbeitgebers gekündigt wurde.
  • Durch Unterschrift eines Aufhebungvertrages kündige ich ich mein Arbeitsverhältnis selber.
Achtung:
Wenn ein Betriebsrat im Markt vorhanden ist:
  • kein Gespräch mit der Marktleitung oder anderen Vorgesetzten alleine führen.
  • Es ist euer gesetzliches Recht, ein Betriebsratsmitglied nach eurer Wahl mit in das Gespräch mitzunehmen.
  • Nicht einschüchtern lassen.

Wenn kein Betriebsrat im Markt vorhanden ist:
  • Keine Rechtfertigungen zu den Schuldzuweisungen geben.
          Rechtfertigung heißt schlechtes Gewissen.
Du sollst sagen:
  • Ich brauche Bedenkzeit!!!
  • Beende das Gespräch.
  • Danach rufst du bei  einer Rechtsvertretung an an.
Ganz wichtig,
  • trete in die Gewerkschaft ein.
Da hast du nach 3 Monaten Eintritt einen Arbeitsrechtschutz, und bekommst bei Problemen im Job immer Unterstützung.
  • wählt in eurem Markt einen Betriebsrat , um weitere  Vorfälle im Griff zu haben.
Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Fest wünscht euch der Eisbär
lasst euch nicht mit den Füssen treten
DEHNER  
  Einer der schönsten Arbeitsplätze Deutschlands
(Aussage der Geschäftsleitung)




Mahlzeit! ..oder besser gesagt, was ist eigentlich eine Pause?

Eine Pause liegt nach der bisherigen Rechtssprechung des Bundesarbeitsgerichts NUR dann vor, wenn ein Arbeitnehmer während der Arbeitsunterbrechung weder Arbeit zu leisten hat, noch sich dafür bereitzuhalten braucht, sondern in freier Entscheidung diese Ruhezeit verbringt!
Entscheidend für den Begriff Pause ist die Freistellung der Beschäftigten von jeder Arbeitsverpflichtung und auch von jeglicher Verpflichtung sich zum Dienst bereit zu halten! Für den Arbeitnehmer ist es darüber hinaus wichtig zu wissen, dass die Pausenzeit der freien Verfügung an einem selbst gewählten Platz dient.
Hat der Beschäftigte also eine nicht zusammenhängende Pause von mindestens 15 min., so ist dies NICHT als Pause zu werten. Die Erfahrung zeigt aber, das bei Pausenunterbrechungen dennoch der Mitarbeiter seine Pausenzeiten als korrekt erfasst obwohl er ständig dabei gestört wird (vorallem während der Saison und dem ständig herrschenden Personalmangel).
Hierbei darf man aber nicht außer Acht lassen, das durch dies schleichend und unbemerkt Mehrarbeit geleistet wird und keinerlei Vergütung dafür stattfindet.

Gerechtigkeit ist kein Geschenk!


Gerechtigkeit, darüber reden wir ja oft. Das Wort "Gerechtigkeit" gebrauchen wir häufig. Aber was ist denn das genau, die Gerechtigkeit?

Ein Blick in den Duden verrät mir: Gerechtigkeit ist das Prinzip eines staatlichen oder gesellschaftlichen Verhaltens, das jedem gleichermaßen sein Recht gewährt...

Gerechtigkeit hat also auf jeden Fall was mit Recht (Recht haben, Recht bekommen Recht sprechen, Recht schaffen, usw.) zu tun. Über Recht reden wir ja auch oft. Da hätte ich auch ganz viele Fragen: Woher kommt es, das Recht? Wer macht es? Wer braucht es? Wo kann ich es finden und wie bekommen? Wer ist im Recht und wer nicht?

Ganz einfach könnte man sagen: Wenn sich eine Gesellschaft für das Zusammenleben "Spielregeln" gibt, dann nennt man diese Spielregeln "Recht". Diese Spielregeln werden auch aufgeschrieben in den "Gesetzen" (damit man nachlesen kann und nichts vergisst, von diesen Spielregeln).

Dann muss es doch so sein, dass das Einhalten dieser Spielregeln die "Gerechtigkeit" ist, oder?

Beim Nachdenken über die Gerechtigkeit ist mir jedenfalls klar geworden:
Gerechtigkeit fällt nicht vom Himmel. Gerechtigkeit ist kein Geschenk! Gerechtigkeit muss gelebt und muss erkämpft werden. Nicht von irgendjemandem, nicht von den anderen sondern ganz konkret von uns. Von Dir und mir!

Deshalb gilt: Gemeinsam kämpfen gegen die Tarifflucht bei Dehner! Tarifverträge stehen für Sicherheit, Fairness und Gerechtigkeit. Kein Betteln, kein Bitten, nur mutig gestritten...

In diesem Sinne Euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und "gerechtes" neues Jahr!

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Sozial geht anders!!

Im Markt Könnigsbrunn muss nach Meinung der Dehner Geschäftsleitung ein alleinerziehender Vater ab dem 1.1.2011 statt Vollzeit nur noch Teilzeit arbeiten.

Für den Kollegen bedeutet dies:

Zum sterben zu viel und zum Leben zu wenig
Die Dehner Geschäftsleitung hat im Markt Königsbrunn ihre unsozialste Seite gezeigt. Dem dort beschäftigten Ausfahrer teilte man mit, das der Lieferwagen zum 1.1. 2011 nicht mehr benötigt wird. Die Begründung des dortigen Marktleiters Herr D. war, dass der Lieferwagen im Unterhalt Unmengen an Geld verschlingt und Dehner sich das nicht mehr leisten kann und will.

Statt dem Kollegen eine andere Vollzeitstelle im Markt Königsbrunn anzubieten, die es durchaus gibt, hat die Dehner Geschäftsleitung unseren Kollegen das Vollzeitarbeitsverhältnis gekündigt. Im Gegenzug hat man dem alleinerziehenden Kollegen eine Teilzeitbeschäftigung angeboten. Natürlich und selbstverständlich darf sich unser Kollege jetzt Tatkräftig am Dehner Sparkurs beteiligen. Ab 1.1.2011 soll er deshalb auch Hunderte von Euro weniger im Monat verdienen. Ganz gleich ob er ein Kind zu versorgen hat und ein Dachüber dem Kopf braucht.

Der ver.di Betriebsrat im Markt Königsbrunn hat der Kündigung qualifiziert widersprochen und der Dehner Geschäftsleitung mehr als 3 Arbeitsplätze vorgeschlagen die der Kollege Vollzeit ausüben kann. Aber wie es mit der Dehner Geschäftsleitung so ist, hat sie das alles nicht interessiert und halten an ihrem unsozialen Kurs fest.

Wir fordern die Dehner Geschäftsleitung auf, diese mehr als unsoziale Maßnahme nicht länger aufrecht zu erhalten. Wir fordern die Dehner Geschäftsleitung auf den Kollegen weiterhin Vollzeit zu beschäftigten.

Wir bitten euch auf folgenden Link die Solidaritäterklärung auszudrucken und Unterschriften zu sammeln.
Die Unterschriften könnt ihr an folgenden Adresse schicken:

An den
Betriebsrat der
Dehner GmbH&Co.KG
Hunnenstrasse 45

86343 Königsbrunn

Unserem Kollegen wünschen wir für seinen anstehenden Arbeitgerichtstermin viel Erfolg.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

ver.di grüßt die TeilnehmerInnen der Dehner Betriebsrätekonferenz


ver.di grüßt die Betriebsräte der Dehner Filialen und des Hauptbetriebs bei ihrer diesjährigen Betriebsrätekonferenz in Rain am Lech.
Wir beglückwünschen die Betriebsräte zur ihrer tollen Aktion beim Bericht der Geschäftsführung während der Konferenz.
Dort hatten die InteressensvertreterInnen aus allen anwesenden Betriebsratsgremien in der Aussprache ihre Forderung nach Tarifbindung für die Dehner Beschäftigten eindrucksvoll deutlich gemacht.
Die Geschäftsführung blieb zu dieser Aktion sprachlos.
Wir freuen uns auf die nächsten Aktionen. Hier auf diesen Blog werden wir euch auf dem Laufenden halten.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Dehner Beschäftigte STREIKEN für Tarifbindung

Dehner Beschäftigte aus ganz Schwaben treffen sich zur Zentralen Streikkundgebung am 9. April in Memmingen











Dehner ist seit März 2009 OHNE TARIFBINDUNG. 
Seit dieser Zeit kämpfen Dehner Beschäftigte unermüdlich und mit einer bemerkenswerten Ausdauer für die Widerherstellung und Gültigkeit der Tarifverträge. Es wurden Dehner Garten-Centren in ganz Deutschland von März bis Juni bestreikt.

Dehner Streik 23. Juni in Rain/Lech
In unzähligen Aktionen machten die Dehner Kolleginen und Kollegen deutlich was sie vom OT-Status halten.

Am 23. Juni trafen sich die Dehner Beschäftigten in Rain/Lech zur einer Kundgebung vor der Firmenzentrale. Dort machten sie klar das die Herren Weber, Hönig Flassak und Kreil nur dann wieder Ruhe haben wenn sie wieder Tarif zahlen. Abschließen zogen die Streikenden vom Dehner Firmensitz in die Innenstadt von Rain am Lech. 



Demo am 23. Juni 2010 in Rain am Lech



Um bei Dehner für die Zukunft faire Löhne und menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu haben müssen wir Kolleginnen und Kollegen zusammen dafür HEUTE kämpfen:

DEHNER BESCHÄFTIGTE ORGANISIERT EUCH UND WÄHLT BETRIEBSRÄTE, DENN NUR DANN HABT IHR DEMOKRATIE UND MITBESTIMMUNG IM BETRIEB

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Kontaktdaten zum Gesamtbetriebsrat

Thomas Loihl
Gesamtbetriebsratsvorsitzender
GBR-Büro München-Trudering
Telefon 089/42017420



Gerhard Feda 
stellv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender
Betriebsratsbüro Rain/Lech
Telefon 09090/777370

Ihr könnt natürlich auch mit der
Blog-Redaktion Kontakt aufnehmen.
Wir leiten euer Problem oder eure Fragen
diskret an den GBR weiter.

Dehner-Blog@web.de

Wir beraten euch gerne und absolut Vertraulich bei Fragen zu Betriebsratswahlen und sonstigen arbeitsrechtlichen Problemen

Sonntag, 28. November 2010

Alle Jahre wieder...!

Regelmäßig kurz vor Jahresende heißt die Devise "Stundenabbau". Am besten noch ordentlich ins Minus hinein. Wem dient dieses perfide Spiel eigentlich? Dem getreuen Mitarbeiter der alles mit sich machen läßt? Wohl kaum!
Die Praxis zeigt das erzwungene, genötigte und mittlerweile erkaufte Minusstunden den Mitarbeiter in eine prekäre Situation bringen. Er befindet und stellt sich ab diesem Zeitpunkt in eine Bringschuld gegenüber dem Arbeitgeber und versucht auf Biegen und Brechen diese "freiwillige" Schuld zu begleichen.
Die Losung, das Minusstunden nicht eingefordert werden, ist schlicht und einfach als Märchen zu bewerten! Bezahlte, aber nicht geleistete Arbeitszeit werden bei Ausscheiden aus dem Unternehmen eingefordert bzw. in Rechnung gestellt.
Die daraus resultierende psychische und körperliche Belastung durch unsinnige Mehrarbeit (6 Tage Woche, von früh bis spät arbeiten) sind keine gesundheitsförderlichen Maßnahmen zum Arbeits- und vorallem Gesundheitschutz.
Minusstunden dienen einzig und allein dem Zweck der Gewinnoptimierung zu Lasten des Mitarbeiters. Eine Forderung sieht in der Bilanz ja immer besser aus als eine Verbindlichkeit (Überstunden) gegenüber einem Mitarbeiter.
Laßt Euch also nicht durch irgendwelche fadenscheinigen Floskeln dazu hinreißen Minusstunden aufzubauen. Ihr habt das Recht auf Eure Tarifliche Arbeitszeit und NIEMAND kann Euch dazu zwingen diese nicht zu leisten!

Samstag, 27. November 2010

Dehner-Betriebsräte expandieren

In den letzten Jahren haben die Neuwahlen von Betriebsräten bei Dehner deutlich zugenommen.Hier mal eine Aufstellung der Filialen mit Betriebsrat

Albstadt                      Lahr                        Augsburg III       Mannheim

Brockwitz                   Memmingen             Dietzenbach        München II

Dresden                      Neu-Ulm                 Freising               Neuwied

Homburg                     Oberkotzau             Ingolstadt            Rain

Kaiserslautern             Schweinfurt              Karlsruhe            Kaufbeuren

Senden                        Kempten                 Speyer                Koblenz

Weil am Rhein              Königsbrunn           Würzburg

Filialen ohne Betriebsrat haben Jahresarbeitszeit und bekommen keine Zuschläge auf Mehrarbeit
Aber es gibt noch viel mehr Gründe einen BR zu wählen, aber dazu in einem der nächsten Beiträge.
Viele Mitarbeiter haben in Ihrer Filiale den Monarchen vom Thron gestürzt und die Demokratie
eingeführt.Also, wenn Ihr  in eurer Filiale unzufrieden seid und es nicht gerecht zu geht, faßt euch
einHerz und wählt einen BR.



Freitag, 26. November 2010

FINGER WEG VOM KUGELSCHREIBER!!!!

Im März 2009 hat sich die Dehner Geschäftsleitung still und heimlich aus der Tarifbindung verabschiedet. Die Dehner Führung um Herr Weber hat sich dann bemüht allen Beschäftigten Glaubhaft zu machen das sich nichts ändert. Aber geändert hat sich so einiges für die Dehner Beschäftigten. Im Tarifvertrag für Löhne und Gehälter sind die Dehnermitarbeiter ohne Tarifbindung. Es fehlen jetzt schon 3,5 % auf den Tariflohn.
Aber es hat sich ja nichts geändert!!!

Der Manteltarifvertrag, der alles was über Bezahlung hinaus geht (wie z.B Arbeitszeit, Zuschläge für Mehrarbeit, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Jahresurlaub u.s.w.) regelt, ist für alle Beschäftigten noch gültig. Deshalb kommen die Herren Regionsleiter, der Herr Personalleiter und natürlich die Herren aus der Geschäftsleitung noch nicht an das große Geld der Beschäftigten. Die bisherigen tariflich geregelten Arbeitsbedingungen können diese Herren nur verschlechtern (z.B. höhere Arbeitszeit, flexible Lohnbestandsteile, weniger Urlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld widerrufbar) wenn Kolleginnen und Kollegen neue Verträge freiwillig unterschreiben.
Darum:

FINGER WEG VOM KUGELSCHREIBER!!!!!

Nichts unterschreiben ohne das es der Betriebsrat vor Ort geprüft hat. Wenn man keinen Betriebsrat hat sollte man nichts sofort unterschreiben. Den neuen Vertrag bzw. Vetragsergänzungen mit nach Hause nehmen und vom Rechtsanwalt für Arbeitsrecht prüfen lassen. Kolleginnen und Kollegen die Gewerkschaftsmitglieder sind können natürlich auch die zuständige ver.di Geschäftsstelle aufsuchen.

WICHTIG: Rechtlichen Anspruch auf Tarifverträge haben nur Gewerkschaftsmitglieder. Deshalb jetzt Mitglied werden

Sonntag, 14. November 2010

Informieren – Mitreden - Einmischen!

Die Dehner GmbH zählt zu den Marktführern im Bereich Garten- und Zooartikel. Die Firma betreibt rund 100 Garten-Center in Deutschland und Österreich. Seit 1947 ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen. Der Jahresumsatz beträgt heute rund eine halbe Milliarde Euro. Das ist vor allem das Verdienst engagierter MitarbeiterInnen. Man sollte meinen, dass die Geschäftsführung solche MitarbeiterInnen wertschätzt und entsprechend behandelt. Aber weit gefehlt!

Die Arbeitsbedingungen in Deutschlands größter Garten-Markt-Kette sind alles andere als gut. Dehner hat die Tarifverträge gekündigt und zahlt Minderlöhne. Beim Personal wird kräftig gespart. Freie Stellen werden nicht nachbesetzt. Der Druck auf die MitarbeiterInnen erhöht sich ständig. Wer dem nicht standhält, wird systematisch aus dem Unternehmen gedrängt.

Betriebsräte, die sich für die Belegschaft einsetzen, werden schikaniert und bei ihrer Arbeit behindert. Die Geschäftsführung geht rigoros gegen Betriebsratsgründungen vor. Dehner tut alles, um die Mitbestimmungsrechte der MitarbeiterInnen zu beschneiden.

Die Gewerkschaft Verdi setzt sich aktiv und engagiert für die betroffenen KollegInnen ein. Dieses Blog ist eine Teil des gewerkschaftlichen Kampfes für gute Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. Auch bei Dehner!

Das Dehner-Verdi-Infoblog informiert und vernetzt die Belegschaft. Gemeinsam sind wir stark und wehren uns gegen Ausbeutung und Schikanen!

Dienstag, 19. Oktober 2010

Warnstreik bei den Kollegen von Zott am 18.10.2010





NGG hatte die rund 14.000 Beschäftigten der bayerischen Milchwirtschaft nach zwei ergebnislosen Verhandlungen zu Warnstreiks ab dem 4. Oktober 2010 aufgerufen. Bisher sind die Beschäftigten bei Nestlé in Biessenhofen, Edelweiss in Kempten, Stegmann in Altusried, Danone in Ochsenfurt, Hochland in Kempten, Allgäuland in Bad Wörishofen, den Neuburger Milchwerken in Neuburg/Donau, Hochland in Schongau, Meggle in Wasserburg, BMI in Ebermannstadt, der Andechser Molkerei Scheitz , den Naabtaler Milchwerken in Schwarzenfeld, BMI in Würzburg, den Goldsteig Käsereien in Cham, bei der Molkerei Bauer und bei Bauer Frischdienst in Wasserburg, bei BMI in Bad Kissingen und bei den Allgäuland Käsereien und Allgäuland-Frische in Sonthofen dem Aufruf gefolgt. NGG fordert unter anderem eine fünfprozentige Entgelterhöhung, Azubi-Übernahme für zwölf Monate und einen Tarifvertrag zur Altersteilzeit. Nächster Verhandlungstermin ist der 20. Oktober 2010.